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Sämtliche Heine-Klavierlieder von Gerard Bunk aus den Liederzyklen opp. 13, 22, 24, 39, 44 und 56 haben der Bariton Falko Hönisch und der Pianist André Dolabella aufgenommen. Das umfangreiche Projekt wurde vom Deutschen Musikrat gefördert − anzuhören in dieser allmählich sich auffüllenden PLAYLIST.

Bunks Weihnachten 1914 komponierte Legende f-Moll für Orgel und Blechbläser-Quartett op. 55a − zeitgleich zum später so genannten »Weihnachtsfrieden« an den Fronten entstanden − erscheint im November 2021 im Bärenreiter-Verlag, Kassel. Das Stück ist die ursprüngliche Fassung der bereits bekannten Legende für Orgel und Streicher. HIER die Vorankündigung.

Zeittafel

1888
Gerard Bunk wird am 4. März in Rotterdam als jüngstes von sieben (überlebenden) Kindern des Rektors, Musiklehrers und Chordirigenten Gerardus Cornelis Bunk und seiner Frau Maria geboren.

1895
Nach ersten musikalischen Instruktionen vom Vater und nachdem an dem Fünfjährigen das absolute Tonbewusstsein festgestellt worden ist nun Unterricht im Violinspiel (der nur drei Jahre andauert) und in Theorie.

1901
Eintritt ins Rotterdamer Konservatorium der »Maatschappij ter bevordering der Toonkunst«; Bunk ist in der Hauptsache Schüler des Pianisten (Chordirigenten und Komponisten) Anton B. H. Verheij (1871-1924); kurze Zeit bei Johan Besselaar (1874-1952) auch Unterweisung im Orgelspiel, das jedoch vorwiegend autodidaktisch erlernt wird.
– Währenddessen absolviert Bunk die Realschule, ist Hilfsorganist in verschiedenen evangelischen Kirchen und Leiter der Schüler-Abteilung der Koninklijke Zangvereeniging »Rotte's Mannenkoor«. Weiterlesen